Klatsch vergangener Monate

- Nun ist es also offiziell, das legendäre Big Eden wird verkauft. Lange hatten sich die Gerüchte ja schon gehalten, dass Rolf Eden seine letzte Bastion loswerden will. Als Käufer wurden schon das 90 Grad, das Pacha und sogar das P1 gehandelt. Den Zuschlag erhalten haben nun aber die Betreiber des Sage Club, die den Charme, Esprit und die Dekadenz der "Roaring Twenties" zurückholen wollen. Dafür sollen all-abendliche Variete-Theater-Vorstellungen stattfinden, die aber am späteren Abend in Club- und Party-Veranstaltungen übergehen sollen. Der Club soll nur teilweise umgebaut werden, damit auch den wilden vergangenen Zeiten Rechnung getragen wird und es einen gewissen Wiedererkennungswert gibt. Nur als Publikum soll statt Touristen eher neugierige Berliner Szene-Menschen angelockt werden. Am 12. September soll das "Big Eden neu" eröffnen. Also für alle, die es nochmal in seiner Urform erleben wollen: schnell hingehen und mit den Touristen-Horden um die Wette feiern, in der Hoffnung dass doch nochmal Rolf vorbeischaut ......

- Auch in der letzten Woche war mal wieder mächtig was los. Universal Music lud zur Eröffnung Ihrer neuen Hauptzentrale direkt an der Spree und die No Angels sangen dafür. AOL feierte mit Boris Becker und vielen weiteren Prominenten im Kaisersaal am Potsdamer Platz. Ebenso wurde die Men in Black 2 Premiere am Potsdamer Platz im Sony Center zelebriert; Will Smith sang persönlich, um Tommy Lee Jones, Wyclef Jean in Begleitung mit Sarah Connor, Hugh Grant und über 1000 weitere geladene Gäste in Stimmung zu bringen.
Aber der feierliche Höhepunkt war natürlich wieder die jährliche Love Parade. Die Sony-Party dazu im Cafe am Neuen See war wieder ein Muss, obwohl die Rezession auch an dieser Party scheinbar nicht vorbeigegangen ist, denn es wurde in die einfachen Silber-bändchen-Träger und die erlesenen Gold-bändchen-Träger unterschieden, die sich beim Essen und Getränken kostenlos bedienen durften. Und dann das Motto "Access Peace" ?!



- es gibt Wochen, da passiert selbst in der einzigen deutschen Metropole nicht ganz so viel und dann plötzlich stehen innerhalb von 4 Tagen etliche Feste ins Haus:

Angefangen hat alles mit dem schon fast traditionellen Focus-Fest am Mittwoch im Garten des Staatsratsgebäudes. 1700 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur feierten an einem lauen Sommerabend, wobei die Gästeliste längst nicht so hochkarätig war wie in den Jahren zuvor, da zum Beispiel der Kanzler samt vieler Minister fehlten. Nur Rudolf Scharping und Herta Däubler-Gmelin schauten kurz vorbei. Ebensfalls gesehen wurden Kanzler-Kandidat Ede Stoiber, "Spass-Politiker" Guido Westerwelle, Ex-Kanzler Helmut Kohl und natürlich Verleger Helmut Burda mit "Mr. Fakten, Fakten, Fakten" Helmut Marktwort neben vielen weiteren bekannten Gesichtern.

Ebenfalls am Mittwoch wurde im Theater des Westens die Premiere von Evita gefeiert, wobei das bekannteste Lied "Don't cry for me, Argentina" nach dem WM aus von Argentinien eine ganz neue Bedeutung zu bekommen schien. Zur anschliessenden Premieren-Feier lud Produzent Wolfgand Bocksch u.a. die Schauspieler Helmut Zierl, Christian Kahrmann und Moderatorin Kim Fisher.

Am Donnerstag stand dann zum einen die Verleihung des New Faces Award und zum anderen der 40. Geburtstag des wichtigsten Wirtschaftsmagazins Deutschlands Capital an. Dafür fanden sich dann auch Bundeskanzler Gerhard Schröder, Fast-Kanzler-Kandidatin Angela Merkel, Allianz-Vorstandsvorsitzende Henning Schulte-Noelle und viele weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den unterirdischen Bahnhof des Potsdamer Platzes ein, um mit Esther Schweins, die im für sie entworfenen "Capital-Birthday-Kleid" locker durch den Abend führte, zu feiern.

Am Freitag stand dann ganz Berlin im Zeichen des Deutschen Filmpreises. Verliehen und gefeiert wurde im Tempodrom und über den ausgerollten roten Teppich liefen Nadja Auermann, Maximillian Schell, Wolfgang Joop, Bernd Eichinger, Michael "Bully" Herbig, Til Schweiger und viele weitere bekannte Gesichter aus der Unterhaltungs-Branche.

Aber auch im Vitra Design Museum wurde gefeiert; denn dort wurde die Ausstellung der Art Cartier Collection des Pariser Juwelierhauses Cartier eröffnet. Dazu hatte Cartier-Präsident Guy Leymarie geladen und die Gäste waren von der Pracht und Schönheit sichtlich geblendet.

Zu guter letzt ist nun auch die lange angekündigte YVA-Suite von Filmproduzent Oliver Berben und 90 Grad-Mitbesitzer Frank Schulze-Hagenest in Charlottenburg am Samstag eröffnet worden. Der Name setzt sich übrigens aus dem Künstlernamen YVA der bekannten Fotokunst-Pionierin Else Ernestine Neunländer, die dort wohnte, und Suite, was als Pseudonym für Lounge verwendet wird, zusammen. Na dann ist ja gut ....


- Restaurants kommen und gehen .... in letzter Zeit sind leider mehr gegangen. Das Langhans am Gendarmenmarkt hat mit seiner edlen euro-asiatischen Küche ebenso ausgekocht wie das Oscars von der Steigenberger Gruppe. Auch das beliebte Restaurant E.T.A. Hoffmann musste kurzfristig die Segel streichen, und das obwohl man in berechtigter Erwartung eines Michelin-Sternes war. Und das Restaurant Stil im gleichnamigen Stilwerk ist ebenso wieder mal im Begriff, umfunktioniert zu werden, nachdem zuvor schon ein anspruchsvolles Gourmet-Restaurant und ein Bistro floppten. Denn auch die momentane Küche ist nicht gerad vom Erfolg verwöhnt, und so werden die Betreiber des Jazz-Lokals A-Trane das Stil zumindest ab 22 h zu ein einen Jazz Club mit Namen Soul Trane umfunktionieren. Immerhin ein interessantes Restaurant ist dann doch in den letzten Wochen in die kulinarische Berliner Vielfalt eingeführt worden. Das Kuchi Mitte feierte eine erfolgreiche Eröffnung. Bleibt zu hoffen, dass es den Standard des Charlottenburger Stamm-Restaurants hält .....

- Spider-Man erobert die Welt. Immer neue Rekorde werden gemeldet und dabei ist der Film noch nicht mal weltweit angelaufen. Die Europa-Premiere wurde standesgemäß im Sony-Center zelebriert und viele Promis, bekannte Gesichter und andere übliche Verdächtige waren zugegen, darunter Otto Waalkes, Katja Riemann, Jasmin Tabatabai und der verlassene Ehemann Thomas Strunz. Einige Gäste huldigten dem Spinnenmann auf ganz besondere Weise; so hatte Maja von Hohenzollern eine überdimensionale Spinnen-Haar-Spange auf dem Kopf und Oliver Kalkofe gleich ein ganzes Spider-Man-Oberhemd angezogen. Auch auf der anschliessenden AfterParty im DaimlerChrysler-Atrium direkt gegenüber liessen die Hauptdarsteller Tobey Maguire, Kirsten Dunst und Filmbösewicht Willem Dafoe sich kurz blicken, verschwanden aber recht schnell, denn mit dem temporeichen Film konnte die Party dann doch nicht mithalten .....


- Nachdem in letzter Zeit das gute alte West-Berlin durch einige neue Bars und Restaurants gastronomisch wiederbelebt wurde, scheint das gleiche nun auch in der Kunst zu geschehen. Gleich zwei hochkarätige Events wurden in Berlin an einem Tag in Charlottenburg gefeiert, und das auch noch in unmittelbarer Nachbarschaft.

Event No.1:
 Die lang erwartete Aluminium-Skulptur des bekannten Künstlers Markus Lüpertz ziert nun endlich das Swissôtel gegenüber dem Kranzlereck. Bei der hochkarätigen Gästeliste war dann auch wieder ein grosser Teil der berühmt-berüchtigten Berliner Feier-Prominenz zu gegen, u.a. Sabine Christiansen (diesmal ohne Begleitung), Investor und Kunstsammler Hans Grothe, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und sogar Bundeskanzler Gerhard Schröder schaute vorbei. Um das Kunstwerk in voller Pracht zu begutachten begab sich ein Grossteil der geladenen Gesellschaft, darunter auch der Kanzler, spontan auf den Kudamm, was für einige Aufregung bei den vorbeilaufenden Touristenscharen sorgte.

Event No.2:
 In nicht einmal 400 m Luftlinie Entfernung fand das zweite mediale Kunst-Ereignis des Abends statt. Am Savigny-Platz lud Anke Degenhard in die Galerie Camerawork. Die Ausstellung mit dem Namen "Unified Message" wurde eröffnet, die sich mit dem Thema Mode und Fotografie beschäftigt. Dafür reiste selbst Star-Fotograf Peter Lindbergh mit einigen Models aus Paris an, um diesem Ereignis neben weiteren wichtigen und einigen "sich selbst sehr wichtig nehmenden" Gästen aus der Mode-Szene beizuwohnen....


- Nun sind wieder 2 anstrengende Feierwochen passe, angefangen mit der Goldenen Kamera und danach 11 Tage Berlinale-Party-Streß. Die Feierei war teilweise interessant und die "Celebrities" manchmal auch. Immerhin gab sich der alte und möglicherweise neue Oscar-Gewinner Russel Crowe die Ehre. Ebenso wie Kate Blanchet, Kevin Spacey und Robert Altman. Auch unser Steiermark-Held Arnold Schwarzenegger und die ewig niedliche Meg Ryan waren präsent; jedoch nutzten Sie nur die Gunst der Stunde, um die versammelte europäische Filmpresse auf Ihre eigenen Filme einzuschwören, die aber nichts mit der Berlinale zu tun hatten. Für die interessanteste After-Party sorgte dann auch gleich Schwarzenegger, und zwar im ehem. Staatsratsgebäude und zwischenzeitlichem Kanzleramt, das nun mit immermehr zur Partylocation umfunktioniert wird.
Ebenso interessant, jedoch weitaus gediegener ging es bei der Spenden-Gala unter der Schirmherrschaft von Catherine Deneuve im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt zu. Deutschlands prominente A-Liste inkl. Boris Becker und Sabine Christiansen trat an, um mal wieder gutes zu tun.
Nur im 90 Grad hat man recht wenig von der Berlinale mitbekommen .... gehen dem guten, alten Club etwa mit den Jahren die Ideen aus? Wollen wir mal nicht hoffen ....

- Nachdem Berlin in den letzten Jahren auch zur unumstrittenen Hauptstadt für Filmpremieren avancierte und damit Hamburg und vor allem München den Rang abgelief, sind zwei große Filmpremieren in einer Woche nichts ungewöhnliches mehr. So wurde am Dienstag die Weltpremiere von Til Schweiger's neuem Film „Was tun, wenn's brennt" im Zoopalast und anschießend in der Columbia-Halle ausschweifend gefeiert. Am Buffet traf sich dann auch wie erwartet viel nationale Prominenz, u.a. Katja Riemann, Martin Semmelrogge, Heike Makatsch, Mo Asumang, Christian Kahrmann und sogar Alt-Bundespräsident Walter Scheel. Zu essen gabs anlässlich des Films viel Berliner Fast Food wie Currywurst, Döner und Burger, aber auch das alles natürlich zubereitet von Käfer's Cateringservice.

- Noch eine Nummer größer und wichtiger war die Deutschland-Premiere von „Vanilla Sky". Die Hauptdarsteller Tom Cruise und Penelope Cruz nahmen sich für die beim Sony-Center wartenden Fans viel Zeit. Schon bei der Premiere in London vergnügte er sich mit der Fangemeinde vor dem Kino über eine Stunde, in Berlin waren es sogar über eineinhalb! Da hatte sich das warten doch endlich mal gelohnt; es war genug Zeit, ein Foto zu machen und sich ein Autogramm zu erkämpfen. Tom Cruise sprach sogar mit den Freunden der Fans über deren Handys. Die im Cinestar wartenden Premierengäste mussten sich unterdessen auf andere Weise die Zeit vertreiben. Anschließend wurde dann aber doch noch angemessen und unter seinesgleichen im Adagio gefeiert. Die typischen Gäste waren geladen, besonders ausgelassen feierten Jürgen Vogel und der „zukünftige Bürgermeister von München" Frank Steffel. Und sogar dem Gespann Cruise/Cruz sah man den Spaß an der Premieren-Party deutlich an. Und bald finden ja schon wieder die Filmfestpiele statt ....

- Nun fühlte sich auch der Tagesspiegel berufen, eine Top Twenty - Liste der Berliner Clubs und Bars zu veröffentlichen. Das Resultat war dann doch auch sehr verwunderlich. Weder wurde erklärt, nach welchen Maßstäben die Locations bewertet wurden, noch hat man wirkliche Begründungen bei den einzelnen Platzierungen abgegeben. Die Club-Liste war dann auch ziemlich ost- und "pseudo-innovativ-lastig". Es wurden etliche Clubs genannt, die gerade mal 2 Wochen existieren und höchstwahrscheinlich nächste Woche schon wieder schließen werden. Dafür wurde das Cookies, inzwischen eine absolute Institution, garnicht erst erwähnt. Das 90° landete auf dem wenig schmeichelhaften 19 Platz, obwohl es der wohl inzwischen bekannteste und älteste Club Berlins (na gut, fast, .... nach dem Big Eden und dem Far Out) ist. Auch bei den Bars leistete sich der Tagesspiegel den oder anderen Faux Pas. Fürs nächste Mal wäre es dann doch besser, die Kriterien beim Worte zu benennen, oder fähige Redakteure damit zu beauftragen oder es am besten gleich ganz sein zu lassen .....

- Das Stadtmagazin TIP veröffentlichte mal wieder Ihre inzwischen schon traditionelle Liste mit den "100 peinlichsten Berlinern". Ariane Sommer wurde den Platz an der Sonne an unserem "fast"-Bürgermeister Dr. Frank Steffel los, obwohl sie sich mit Ihrem Spitzenauftritt bei Wetten Dass und dem N-TV Intermezzo fast wieder nach vorne gekegelt hätte. Und unser -das gerne feiernde Berlin repräsentierende- Bürgermeister Wowereit landete auf dem nichtssagenden 43 Platz, das haben wir aber schon besser gesehen. Selbst Udo Walz (Platz 25) und "unsere Berliner Britney" Jeanette Biedermann (Platz 22) landeten vor dem Regierenden. Rolf Eden staubte den obligatorischen 69 Platz ab und auch Benjamin von Stuckrad-Barre schaffte es gerade noch so unter die Top 100. Glückwunsch!
Nur wo war Manuel Werner, der tolle Gastro-Tester von "Ars Vivendi" auf unserem Lieblingssender FAB?!
- Gala, die I. :
In der Deutschen Oper fand die alljährliche Aidsgala statt. Die Gästeliste war längst nicht so glamourös wie in den Jahren zuvor, reichte aber aus, um dennoch viel Aufmerksamkeit zu erreichen. Boris Becker erschien ebenso, wie die frisch gebackenen Single-Dame Sabine Christiansen, Verleger Florian Langenscheidt gewann bei der Tombola und U.S.-"Schauspieler" Steven Seagal durfte den Gewinner für Hauptpreis ziehen. Auch noch gesichtet wurden Günther Jauch, Alexandra Kamp, Guido Westerwelle, Franziska van Almsick (ohne Ihren Stefan!), Rainer Meifert (ohne Sabrina Setlur ....!) und natürlich Arthur Brauner. Das Essen war mäßig, die Musik aber um so besser; so war die Stimmung hervorragend und selbst Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit tanzte bis in den frühen Morgen.

- Gala, die II.:
Auch die Bambi-Verleihung im Estrel Hotel wurde zum Auflauf der Promis. Vertreten war alles, was auf dem Deutschen Entertainment-Sektor eine nicht allzu kleine Rolle spielt. Neben Thomas Gottschalk und Günther Jauch war natürlich auch wieder Sabine Christiansen dabei. Auch Verona Feldbusch war samt Freund angereist, um einen Preis entgegenzunehmen. Ebenso war die gesamte "Bild-Prolo"-Fraktion von Heiner Lauterbach bis zu Jenny Elvers vertreten, nur Dieter Bohlen fehlte. Bei der Afterparty hielten sich einige bekannte Gesichter nicht lange mit Small Talk auf und stürmten recht schnell die Bars, so daß die B-Promis nach einiger Zeit ohne jede Hemmung die Tanzfläche und alle wichtigen Punkte wie Buffet und Bar besetzt hielten. Boris Becker hatte irgendwann davon genug und ging zu später Stunde noch ins 90° zur Keepers Night.
- Nachdem die Moulin Rouge Deutschland-Premiere zunächst verschoben wurde, fand sie am 8. Oktober doch noch statt. Nach der glanzvollen Premiere, bei der auch Nicole Kidman und Regisseur Baz Luhrman anwesend waren, gabs original Filmrequisiten nicht nur zum Bestaunen, sondern auch zum Ersteigern. Darunter auch Ölgemälde des Nachwuchskünstlers Dennis Otto aus Berlin. Der Erlös wurde den Kindern der Opfer des 11. September gespendet. Die anschließende Feier, auf der auch Mo Asumang, Oliver Kalkofe, Dorkas Kiefer und natürlich die unvermeidliche Ariane Sommer auftauchten, fand dem Film entsprechend in der Paris Bar statt.

- Eröffnung No.1: Im Oktober öffnete eine neue Location für das Berliner Nachtleben West, das Wasserwerk an der Bundesallee. Mit einer groß angelegten Eröffnungsparty und vielen üblichen Verdächtigen als Gäste wurde dieser neue Partyort für Berlin eingeweiht. Laut Besitzer soll am Wochenende eine Symbiose zwischen Restaurant, Bar und Club geschaffen werden. Das haben auch schon andere versprochen. Mal schauen, ob es klappt.

- Eröffnung No.2: Die zweite heiß erwartete Eröffnungsparty fand im LOLA 2 statt. Dieser Club, direkt am Anhalter Bahnhof gelegen, soll eine Alternative zum Cookies bilden. Die Räumlichkeiten kamen dem Cookies auch sehr nahe, wobei der erste Raum mit seiner stylischen Bar schöner ist als das Original. Es tauchten auch die ständigen Cookies-Gesichter mit Jürgen Laarmann, Pradah & Meinhoff und Cookie himself auf und Michi Beck von den Fantastischen Vier sorgte zusammen mit anderen DJ's für die musikalische Untermalung an diesem Abend.
- Nun hat auch Ariane Sommer die ersten schlechten Erfahrungen in der Medienlandschaft machen müssen. Sie wurde von N-TV Chef Dr. Helmut Brandstätter persönlich gefeuert. Viele werden sowieso erst jetzt von Ihrer Lifestyle-Sendung Notiz genommen haben, wo es sie doch schon nicht mehr mit Ihr gibt. Brandstätter's Begründung: „Ich war im Urlaub, schlag die Zeitung auf und da springen mich die nackten Schenkel von Frau Sommer an. So sehe ich unsere Moderatoren nicht." Ariane Sommer überbrückte angeblich die erste Zeit des kleinen Schocks mit Käsetorte von Coppenrath & Wiese. Aber auch Brandtstätter äußerte sich nicht gerade eines Chefs von einem seriösen Nachrichtensender würdig: „Sagen wir so: Fachlich war sie nicht wirklich gut. Und wenn man zwanghaft sexy wirken will, kann das letztendlich billig sein" Absolut daneben griff der N-TV Chef mit der Antwort auf die Frage nach der zweiten Chance: „ Nein. Das würde so einen Spagat bedeuten, so weit kann Frau Sommer ihre Beine gar nicht spreizen." Ihre Sendung hat inzwischen Eve-Maren Büchner übernommen, hoffentlich mit mehr Erfolg.

- Die Premieren-Party zu "Planet der Affen" im 90 Grad zog mal wieder eine Menge Sternchen in die Dennewitzstraße. Dabei war der Club auch endlich mal wirklich gelungen und interessant dekoriert. Allein der Eingang wirkte mit seinen Fackeln und den wirklich vielen falschen Pflanzen und Tarnnetzen recht Jungle-mäßig. Im Partygemenge konnten sich dann unter anderem Suzanne von Borsody, Arthur Brauner, Franziska van Almsick, Mo Asumang und Leander Haussmann an den wild verkleideten Hosteß-Mädels in Käfigen erfreuen. Regisseur Tim Burton und Schauspieler Tim Roth kamen ohne Mark Wahlberg, was sicherlich viele weibliche Gäste mehr als schade fanden. Nette Party in einer wirklich guten Dekoration, aber warum gibt so ein Styling fürs 90 Grad nur zu großen Filmpremieren und nicht wie in anderen wirklich guten Clubs in Europa jeden Monat?!

- Premieren-Feier Teil 2: Pomp, Duck & Circumstance ist wieder in Berlin gelandet. Das Spiegelzelt der kulinarischen Theater-Genuß-Show hat seine Pforten nach Jahren des Herumreisens in der Weltgeschichte wieder in Berlin in der Möckernstraße geöffnet. Dabei wir auf altbewährtes zurückgegriffen, eine feine Küche und viel Show mit Hokuspokus. Zur Premiere lud Chef Hans-Peter Wodarz dann auch mal wieder die gesamte Gala-Fraktion: Neben vielen anderen erschienen Heiner Lauterbach, Alexandra Kamp, Günther Pfitzmann und auch Berlins Regierender Klaus Woweiret. Unumstrittener Star an diesem Abend war aber Sting, der nach der Show mit seiner Ehefrau ausgelassen im Foyer tanzte.
-Die Party des Jahres war wohl das Bertelsmann-Sommerfest auf dem Schloßplatz in Mitte unter dem Motto "Von Medienschaffenden für Medienschaffende". 7 Tage lang wurde eine unglaubliche Partylandschaft errichtet und es kam wirklich alles, was in Deutschland Rang und Namen hat. Es waren die wichtigsten Politiker, darunter auch Bundeskanzler Schöder, erschienen, um mit etlichen Vorständen großer Konzerne und anderen geladenen Gästen in der Mitte Berlins in sehr lockerer Atmosphäre zu feiern. Es wurden u.a. Hubert Burda, Florian Langenscheidt und der inzwischen sehr Party-scheue Gunther Sachs neben etlichen TV- und Medienstars gesichtet. Natürlich durften auch Dieter Bohlen mit Estefania, Beate Wedekind und eine um Auffallen bemühte Katja Riemann nicht fehlen. So hatte die Party alles, was es brauchte, um wohl das Event des Jahres gewesen zu sein.

-Madonna
in Berlin und keine Chance, davon nichts mitzubekommen. In jeder Zeitung wurde auch nur das kleinste Detail breitgetreten, obwohl doch nicht wirklich etwas passiert ist. Sie machte weder die Clublandschaft von Berlin unsicher, noch war sie oft in der Öffentlichkeit zu sehen. Mit Freundin Gwyneth Paltrow besuchte sie nur die Neue Nationalgallerie und eine Gallerie in Mitte, bevor sie inkl. Guy Ritchie zusammen im Vox speisten. Viel mehr hat sie nicht unternommen und so blieb den Fans nichts anderes übrig, als stundenlang vor dem Four Seasons zu warten, um kurz einen Blick zu erhaschen, wenn sie auf dem Weg zu oder von ihren Konzerten war. Also eigentlich Madonna-Mania in Berlin ohne Madonna!

-Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises in der Staatsoper wurde wirklich alles getan, um dem Event mehr als nur einen Hauch von Hollywood zu verleihen. Da wurde draussen die halbe Straße für die Limosinen abgesperrt, der Teppich war extrem groß und extrem rot, und auch einige Fans hatten sich neben der Presse aufgebaut, um die Stars gebührend zu empfangen. Die erschienen auch zahlreich, wobei die meisten männlichen den Smoking als angemessen hielten. Andere sahen es gelassener und trugen nur Anzüge (Ben Becker) oder noch ein lässiges T-shirt (Moritz Bleibtreu) drunter. Den Vogel abgeschossen aber hatte mal wieder Shawne Borer-Fielding, die zu ihrem Outfit Cowboystiefel trug, um auch dem letzten klar zu machen, dass sie eine echte Texanerin sei. So richtig an die Oscar-Verleihung kam auch diesmal das deutsche Pendant nicht heran, auch wenn die Gewinner-Statue jetzt einen eigenen Namen hat, natürlich Lola!
- Das Adagio ist nun schon seit längerer Zeit geöffnet, doch leider ist es eher zu einem langweilige Touristenfänger für Musicalbesucher geworden als zu dem angekündigt noblen Club. Nur die Eröffnungsfeier hielt, was sie versprach. Es wurde lange und exessiv gefeiert und alles mit Rang und Namen aus Politik, Kultur und Wirtschaft war vertreten. So wurden neben den unvermeidlichem Rolf Eden und vielen anderen bekannten Gesichtern aber auch Debis-Vorstand Mangoldt, und sogar Bundespräsident Rau gesichtet. Der Club, der eher einer Mischung aus mittelalterlicher Kirche und Ritterburg gleicht, ist zwar zum Anschauen ein Erlebnis, nur leider gibt es ja nicht immer so rauschende Feste wie die Eröffnung.

- Die Kings Bar hat nun doch nach 3 Monaten wie geplant wieder geschlossen und (West) Berlin ist um eine gute Bar ärmer. Zum Schluß gab es nochmal ein großes Reste-Trinken, um sich gebührend zu verabschieden. Der Abschied währt aber nicht lang, da der Kings Garden demnächst an der Siegessäule eröffnet, angeblich schon am Tag vor Himmelfahrt! Aber auch die Universum Lounge von Francino (Francuccis) hat sich sehr gut etabliert und hält die Fahne am Kudamm hoch. Es wurde nicht nur ein optimales Raumkonzept gefunden, sondern auch die Musik und das Publikum sind entspannend und interessant zugleich. Nur auf den kleinen Hockern bekommt man nach einer Weile leichte Rückenschmerzen, dafür sind die Lederbänke aber doppelt gemütlich!

- In Mitte hat der Absolut Club mit Genehmigung der gleichnamigen Wodka-Firma seine Türen geöffnet. Eigentlich war der Club angetreten, um glamouröses und doch gleichzeitig lockeres Feiern in Mitte zu gewährleisten, doch mit der Türpolitik hapert es noch etwas. Durch die seltsame Art der Türsteher wird recht schnell das Publikum abgeschreckt, daß doch eigentlich dort feiern und das Geld da lassen soll. Stattdessen wird mit einer sicheren Willkür reingelassen, wer am nettesten oder auch am wenigsten lächelt.

- Das 90° lud zur Rezzo Schlauch -Privat Party und viele viele Politiker kamen, unter denen Außenminister Fischer; auch Bundeskanzler Schröder ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und allen die Show zu stehlen. Übrigens will die 90°-Crew nun auch die 808 Bar in Mitte von Bob Young (ehem. Besitzer des 90°) übernehmen.
Man darf gespannt sein, ob das was wird .....
- Im Februar wurde der ehemals legendäre Mudd Club in Berlin eröffnet. Diesen Club gab es zuvor schon mal von 1978-1982 in New York City. Die Idee dahinter war, eine Anlaufstelle in der Nacht für alle Künstler und Kreativen in New York zu schaffen. Prominente Namen waren involviert: Jean-Michel Basquiat (ehemaliger Schüler Andy Warhols) bemalte die Wände, Keith Haring war oft als Türsteher tätig und Andy Warhol für die kreativen Performances zuständig. So wurde der Mudd Club noch vor dem Studio 54 zum ersten Superclub in NYC, der schnell die Prominenz anzog. Nun hat der ehemalige Besitzer des Mudd Club Steve Mass sich entschieden, seinen kreativen Künstlerclub in Berlin auferstehen zu lassen. Und zwar in Mitte in einem alten Kellergewölbe (Große Hamburger Str. 17). Es schauten immerhin schon die lokale Mitte-Prominenz wie Nina Hagen, Ben Becker und die Berlin Mitte Boys vorbei.

- Die Kings Bar (vom Kings Club) hat nun seit Februar seine Pforten in der ehemaligen Meys Bar geöffnet. Zuerst wurden nur 3 Monate geplant, doch aufgrund des Erfolges denken Franco Mey und Stephan Wirth über eine Verlängerung von einem Jahr nach. Vielleicht haben die beiden mit der Eröffnung einer „typischen Mitte-Bar" mit „typischem Mitte-Publikum" in Charlottenburg ein Zeichen gesetzt, damit der Westen wieder etwas interessanter und innovativer für das Berliner Nachtleben wird. Denn auch die neue Cocktail-Bar von Francino (Besitzer des Francuccis)in der Schaubühne, die Universum-Lounge, sieht sehr vielversprechend und einladend aus.


- Viele neue Clubs wurden in letzter Zeit angekündigt und eröffnet. Das RTL2-Clubprojekt II Club ist mit großem Tamtam gestartet und hat sich schon wieder ganz leise verabschiedet.
Auch das Adagio steht in den Startlöchern. An der Location, unterhalb des Musical-Theaters am Potsdamer Platz, wird noch gearbeitet. Es soll ein exklusiver Club für gehobene Ansprüche werden, der ein zahlungskräftiges Publikum anzieht und eher als Bar mit Tanzfläche verstanden werden will. Ob es letztendlich wirklich so wird, bleibt abzuwarten.
Angeblich will das Pacha, was erfolgreich von Ibiza nach München als Ableger transferiert wurde, auch eine Filiale in Berlin eröffnen. Und über eine offizielle Studio 54 - Eröffnung mit vielen, die das Orignal in NYC gross machten, wird angeblich auch mal wieder nachgedacht. Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte !
- Bei den bekannten Berliner Stadtmagazinen ist es im Moment anscheinend schwer im Trend, eine Liste zu veröffentlich, die besagt, wie wichtig, unwichtig oder peinlich man für Berlin ist.
Im Prinz hatte man die 150 Macher der Stadt aufgelistet, die angeblich "wichtigsten". Darunter waren u.a. dann Frank Castorf, Katharina Thalbach, der Becker/Sander Clan, Gerhard Schröder, Georg Friedrich Prinz von Preussen, DJ Tomekk, Tita von Hardenberg. Cookie, Westbam, Britt Kanja, die 90 Grad - Crew und natürlich auch Ariane Sommer. Die wurde dann im gleichzeitg erscheinenden Tip auf der Liste „Die 100 peinlichsten Berliner" gleich auf Position 1 gesetzt. Und so kamen viele auf die Liste, die noch im Prinz als die wichtigen der Stadt bezeichnet wurden. Wenn man alle, die auf der Tip-liste sind, einfach aus Berlin verbannen würde, wäre Berlin ungefähr so spannend wie Kassel.
Allerdings ein peinlicher Berliner ist auf der Liste mit Platz 8 noch viel zu gut platziert: Manuel Werner! Er moderiert auf FAB „Ars Vivendi. Das Magazin für die feine Lebensart". Bei diesem Gastro-Tester stimmt einfach alles; da passt das rote Sport-Sakko auch zum Oberlippenbart und der Vokuhila!

- Die Pläne für die Kings Bar werden immer konkreter. Stefan Wirth (Begründer des Kings Club) wird zusammen mit
Franko Mey (Mey's Bar/China Club) besagte Bar eröffnen. Allerdings nur für 3 Monate. Mal schauen, ob es bei dem zu erwartenden Erfolg nicht doch länger wird, näheres demnächst ....

- Erinnert Ihr Euch noch an das schon fast legendäre T-Shirt, daß Madonna bei den European MTV Awards getragen hat? Es war Schwarz und sah ein bißchen zerissen und nach den 80-igern aus und es stand ganz gross Kylie Minoque drauf. Kylee Minoque wiederum fand das so toll, daß sie bei ihrem nächsten Auftritt das gleiche Shirt trug, auf dem nun Britney Spears drauf stand. Und so wurde dieses T-shirt zum Hype. In den letzten Wochen waren dann auch in Berlin plötzlich einige dieser T-Shirts abends zu sehen, angeblich extra aus London importiert. Aber nun gibt es auch in Berlin einen Laden, der diese T-Shirts führt; vielleicht doch schon etwas zu spät ....
- Am Freitag, den 15.12.2000, lebte noch mal für einen Tag Berlins Glitzer-Club-Ikone aus den 80'ern auf, der Dschungel. Es kamen viele ehemalige Stammgäste und präsentierten stolz ihre alten Clubmarken. Im oberen, abgesperrten Bereich saßen u.a. Harvey Keitel, Alexander von Schaumburg-Lippe und Jette Joop, und genossen das bunte Treiben. Denn für einen Tag schienen die 80'er in ihrer ganzen Schön- un Häßlichkeit noch einmal aufzuleben.

- Der Life-Club-Berlin lud ins 90 Grad zur "Promis for Benefit"-Party. Es kamen einige mehr oder auch weniger Prominente, um sich hinter die Bar zu stellen und die Gäste zu bedienen, wenn auch nur für leider sehr kurze Zeit. Unter den Kurzzeit-Barkeepern waren unser Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner, die Kiss DJ's Dörti Dani und Caesar, die GZSZ-Darsteller Hendrik Borgmann und Rhea Harder, sowie Anne Sophie Briest, Ina Werner und natürlich die unvermeidliche Ariane Sommer. Es war mal wieder mächtig voll und so wurden ca. 26000 DM erwirtschaftet, die einem wohltätigen Verein gespendet werden sollen.

-Im WMF organisierte Franko Mey (vielen bekannt als Besitzer der Mey's Bar, später China Club und veranstaltete zusammen mit Freddy dort Cocktails & Dreams) eine Party nur für Freunde. Eintritt war frei, aber nur mit persönlichem Flyer und Gästeliste. Das hatten viele wohl nicht gewußt. Daher war sowohl im Club als auch davor eine Menge los. Drinnen gesichtet wurden RichyMüller, Helge Birkelbach (Ex-Flyer) und Stefan Wirth, der angeblich mit Franko zusammen eine neue Bar aufmachen will.